Push-Nachrichten von Iosis.io

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In dieser Woche beschäftigen wir uns mit Pushnachrichten von dem jungen Unternehmen Iosis.

Pushnachrichten sind Benachrichtigungen, welche man mehrheitlich auf sein Smartphone oder Desktop erhält. Diese Funktion ist erst ein paar Jahre alt, wurde in den USA entwickelt und ist in unseren Landen noch weitestgehend unerschlossen. Das wird sich in naher Zukunft höchstwahrscheinlich ändern. Man kennt solche Benachrichtigungen bisher eher von Applikationen auf dem Smartphone, als von externen Anbietern. Wie soll das auch gehen ohne App, E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder andere Daten?! Ganz einfach. Besucht jemand unsere Website, wird er in einem Pop-Up gefragt, ob er Benachrichtigungen von uns erhalten möchte. Bestätigt er nun, ist er in unserem Verteiler drinnen. Ein gutes Beispiel zur Verhinderung nerviger Werbebanner, wie wir finden.

Unsere Anfänge mit Iosis waren zunächst von Stolpersteinen und Barrikaden geprägt, haben sich aber zu unserer Zufriedenheit gut entwickelt. Man merkt, Iosis ist noch jung und hat noch ein paar Fehler zu beheben, aber die Bemühungen sind groß und wir haben letztendlich unsere Pushnachricht erfolgreich versenden können. Die Bedienung ist einfach und die Benachrichtigungen sind schnell erstellt. Man fügt ein logo ein, lädt ein Bild hoch, schreibt einen kurzen Text, kategorisiert eine Zielgruppe, setzt einen Link und los geht‘s. Die ersten 750 Empfänger sind außerdem kostenfrei.

Nun stellt sich für uns natürlich die Frage, wie effektiv dieser Werbekanal im Vergleich zu anderen wie Google AdWords oder Facebook ist und ob er vielleicht sogar eine Alternative darstellt. Man kann zwar davon ausgehen, dass unsere Pushnachrichten eine hohe Sichtbarkeit haben, dafür müssen unsere Empfänger aber schon unsere Website besucht haben und unseren Benachrichtigungen aktiv zugestimmt haben. Findet er unsere Website nicht, wird er unsere Benachrichtigungen auch nie erhalten können. Das bedeutet, man wird auch in Zukunft in Punkto Neukundengewinnung nicht auf AdWords oder Facebook verzichten können. Stattdessen könnte man beide Kanäle dazu verwenden seine Zielgruppe aufzubauen und diese dann mit Hilfe der Pushnachrichten zu binden. Pushnachrichten eignen sich also eher zur Bestandskundenerhaltung.

Unsere Zielgruppe ist hierbei auch kleiner als bei anderen Werbekanälen. Man kann also den Effekt unserer Nachrichten gut einschätzen und davon ausgehen, dass sich unsere Empfänger für unsere Themen interessieren. Das Risiko den Empfänger mit irrelevanter Werbung zu nerven ist dementsprechend niedrig.

Als letztes kommen wir noch zum Anwendungsfeld. Dieses ist breit gefächert und kann in den verschiedensten Bereichen verwendet werden. Möchte man bspw. ein Restaurant vermarkten, könnte man seine tollen Burger anpreisen und dem Push ein Bild eines schmackhaften Burgers hinzufügen. Vertreibt man Haarpflegeprodukte, bewirbt man seine Bestseller mit direktem Link zum Produkt. In unserem Fall kann man seine Community auf neue und informative Blogbeiträge hinweisen. Mithilfe der Push-Nachrichten ist es uns möglich einer interessierten Zielgruppe zielgerichtete Inhalte zu bieten. Das macht es zu einem interessanten Werbekanal, mit welchem wir uns in Zukunft sicher beschäftigen werden.

Louis Markkanen
Louis Markkanen
Dualer Student im Marketing Management und Autor
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